Maria Sharapova: Unstoppable

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@ Macmillan USA Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Titel: Unstoppable
Autor: Maria Sharapova
ISBN-10: 0374279799
Verlag: Macmillan USA
Format: gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 292
Abmessung: 16,3 cm x 23,5 cm
Erscheinungsdatum: 12.09.2017

tenniswelt.biz Bewertung: 

Viele große Spieler, die scheinbar unnahbar schienen, versuchen durch ihre exklusive Autobiografie überraschende Seiten an sich zu teilen. Wenn sie es nicht schon zuvor tagtäglich auf ihren Accounts in den sozialen Netzwerken gemacht haben. Rafa Nadal, Roger Federer und sogar Tennisrambo Nick Kyrgios erzählen davon. Es ist populär.

Ich halte es nicht für relevant, das 10. Buch über Roger hier vorzustellen. Viel mehr ist die Lebensgeschichte anderer Stars ebenso wert, beleuchtet zu werden. Vielleicht auch jene, deren Leben man nicht sowieso schon von diversen Social Media Accounts in- auswendig kennt.

So zum Beispiel die des Mädchens aus Sibirien, das sich eines Tages auf den Weg nach Florida machte, um den Traum ihres Vaters zu leben. Nicht ihren eigenen Traum? Ich bin mir auch jetzt immer noch nicht sicher, wer sich von den beiden beim Erreichen der Nr. 1 der Tenniswelt den größeren Traum erfüllt hat.

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Andre Agassi: Open

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@ Droemer/Knaur Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Titel: Open
Autor: Andre Agassi
ISBN-10: 3426302047
Verlag: Droemer/Knaur
Format: gebundene Ausgabe/Taschenbuch
Seitenanzahl: 608
Abmessung: 15,4 cm x 22 cm
Erscheinungsdatum: 10.11.2009

tenniswelt.biz Bewertung: 

Eine, oder wahrscheinlich DIE schillerndste Tennisfigur der letzten Jahrzehnte verfasst eine Biografie. Eine logische Ergänzung zu seiner Karriere und irgendwie haben wir es auch fast erwartet.

Es gab auf der Tour viele denkwürdige Matches, erbitterte Fights großer Spieler. Matches, an die sich einfach jeder Fan erinnert. Das Buch beginnt Andre Kirk Agassi mit dem Ende - dem Ende seiner großartigen Karriere. Den US Open 2006, dort wo alles zu Ende sein sollte. Er erzählt so eindringlich über seinen schmerzenden Körper, dass der Leser die Qualen fast selber spüren kann. Sein 5-Satz-Drama in Runde 2 gegen Marcos Baghdatis - es sollte der allerletzte Sieg des einstigen Paradiesvogels werden.

„Ich hasse Tennis“ Zu der Feststellung kam Agassi schon als 7-Jähriger. Ziemlich genau beschreibt er den Drill seines Vaters "Mike", pro Tag 2.500 Bälle aus der Ballmaschine zu verarbeiten. Tag für Tag. Die Maschine, die er immer den „Drachen“ genannt hat. Mit dem Ziel des ehrgeizigen Vaters, dass sein Sohn irgendwann die Nr. 1 der Welt wird. Das Buch beschreibt sehr gut und gleichzeitig niederschmetternd,  wie hoch der Preis dafür gewesen ist. Die Nummer 1 wurde er schließlich, über 100 Wochen lang. Er gewann alle Grand Slams, teilweise mehrfach. Und vielleicht hätte er auch noch viel mehr Titel holen können, wenn er seine Ära nicht mit Pete Sampras hätte teilen müssen.

Interessant werden die persönlichen Einblicke. Zum Beispiel bei seinem Aufeinandertreffen mit Nick Bollettieri. Die karge Tennis Akademie ist für Andre einfach nur eine weitere Station der Qual.. nach dem Drill bei seinem Vater. Überhaupt erkennt man in den folgenden Kapiteln sehr gut, zu welchen Leuten Agassi kein gutes Verhältnis hat. Jeff Tarango, der schon als Kind unfair spielte. Boris Becker, der sich in PK´s abfällig über ihn äußerte und eben jener Nick Bolletieri, der Agassi in der Akademie vor allen anderen Jugendlichen kompromittierte - wegen seines Kleidungsstils. Böden wischen, Essenssaal aufräumen, nur zwei drakonische Strafen des Elite-Tennislehrers.

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