Rafael Nadal: Rafa. Mein Weg an die Spitze

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Titel: Rafa. Mein Weg an die Spitze
Autor: Rafael Nadal
ISBN-10: 3841901239
Verlag: Edel Books
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 304
Abmessung: 13,5 cm x 21 cm
Erscheinungsdatum: 05.12.2012

tenniswelt.biz Bewertung: 

Wenn ich Bücher von Federer und Djokovic vorstelle, komme ich natürlich nicht an den 3. Ausnahmespieler vorbei, der die Auswahl der drei besten Spieler aller Zeiten erst komplettiert.

Die Biografie ist zwar schon ein paar Jahre alt und es sind inzwischen etliche Major- und Masters Titel hinzugekommen. Dennoch sind die Duelle in Ihrer Art und Weise, die Gegner und auch die Orte des Geschehens gleichgeblieben.

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Andrea Petkovic: Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht

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Titel: Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht
Autor: Andrea Petkovic
ISBN-10: 3462054058
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Format: gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 272
Abmessung: 13,1 cm x 20,9 cm
Erscheinungsdatum: 08.10.2020

tenniswelt.biz Bewertung: 

Die Karriere von Petko verfolge ich schon sehr lange und für mich war es irgendwie logisch, dass sie kurzfristig ein Buch auf den Markt bringen musste. Denn dass ihre Interessen weit über die des Tennissports hinaus gingen, war schon sehr früh klar. Gerade wenn man sich näher mit ihrem Twitterprofil beschäftigt, bei dem man auch ihr Politikinteresse und eben das für Literatur erkennen kann. Bereits vor Ihrem Buchdebüt begann sie im Jahr 2018 Kolumnen für das SZ-Magazin zu veröffentlichen.

Ich habe mir die Hörbuchversion besorgt und war schon mal positiv überrascht, dass Petko selbst, zusammen mit Nina Kunzendorf dieses liest. Das soll aber nachher nicht die Bewertung beeinflussen.

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Thorsten Medwedeff: Grand Slam: Die besten Tennisspieler aller Zeiten

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@ egoth Verlag GmbH Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Titel: Grand Slam                         Autor: Thorsten Medwedeff   ISBN-10:3902480653             Verlag: egoth Verlag GmbH Format: gebundene Ausgabe    Seitenanzahl: 256     Abmessung: 14,6 cm x 22,1 cm Erscheinungsdatum: 15.10.2010

tenniswelt.biz Bewertung: 

Wer ist der beste Tennisspieler aller Zeiten?

Die Frage hat sich jeder mit Sicherheit schon einmal gestellt. Aber welche Maßstäbe setzt man hier an, um die Frage objektiv beantworten zu können?Ist es die Anzahl der gewonnenen Grand Slam Turniere? Spielt es eventuell auch eine Rolle, dass man die Erfolge auf möglichst allen Belägen gefeiert hat? Da wird der Kreis der Turniersieger schon elitärer, wenn zu mehreren Finalsiegen auf Hardcourt (Australien- und US-Open) auch noch Wimbledon (Rasen) und womöglich die French-Open (Sand) hinzukommen. 

Vielleicht ist auch nur derjenige der Allergrößte, der einen echten Grand Slam gewonnen hat (alle vier Grand-Slam-Turniere binnen eines Jahres gewinnen). Ein gewisser Donald Budge schaffte dieses Kunststück als erster 1938 und ist quasi der „Erfinder“ des Grand Slam. 

Man kann auch komplett anders an die Frage herangehen und einfach danach bewerten, welcher Spieler sich am konstantesten über den längsten Zeitraum bei den Grand Slams geschlagen hat. Dann kommt man sicherlich nicht an Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic vorbei. Der Tenniselite der Neuzeit schlechthin. Einige Jahre zurück sind es Rod Laver, Donald Budge, Roy Emerson und kein geringerer als Fred Perry.

Du siehst schon, dass die Frage gar nicht so spontan zu beantworten ist und wenn man diese zehn Tennisbegeisterten stellt, ohne Zweifel auch mindestens fünf unterschiedliche Meinungen darüber erhält. Interessant ist zudem die Betrachtung, ob die Erfolge von Früher oder der Neuzeit höher zu bewerten sind?

Im Buch werden die Größten aller Zeiten in kleinen Kapiteln beschrieben. Ein kurzer Ausschnitt aus dem Leben und der Werdegang bei den Grand Slams liegen hier im Fokus. Das liest sich im Allgemeinen durch die chronologische Reihenfolge der Epochen sehr flüssig.

Teilweise aber auch langatmig, hier hätte Medwedeff noch kompakter herangehen können.

Hier liegt aber auch teilweise das Problem. Die Gewichtung Privat/Karriere ist bei den Spielern oft unterschiedlich. So erfährt man viel von den Fred Perrys Frauengeschichten, weniger aber von seinen Grand Slams. Interessant sind dann wieder Randnotizen, dass eben jener Perry es war, der das Schweißband erfand, Grundstein für eine eigene Modelinie.

Kurz gesagt besteht das Buch aus mehreren kleinen Biografien, die bei den Erfolgen bei den Grand Slams ihre Finals finden. Die Bilanz, wer denn nun der beste Spieler aller Zeiten ist, muss sich am Ende jeder selbst ziehen. Ganz klar spielen hier auch persönliche Überzeugung und die Nähe zu den aktuell agierenden Cracks eine Rolle. Dir wird ein Roger Federer vermutlich immer näher sein als ein Rod Laver.

 

  • interessante Kurzbiografien
  • niemals langatmig

 

  • teilweise zu detailreich in den Storys