Rafael Nadal: Rafa. Mein Weg an die Spitze

Posted Schreibe einen KommentarVeröffentlicht in 4 tenniswelt Bälle, Biografie, Nadal, Rafael
@ Edel Books Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Titel: Rafa. Mein Weg an die Spitze
Autor: Rafael Nadal
ISBN-10: 3841901239
Verlag: Edel Books
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 304
Abmessung: 13,5 cm x 21 cm
Erscheinungsdatum: 05.12.2012

tenniswelt.biz Bewertung: 

Wenn ich Bücher von Federer und Djokovic vorstelle, komme ich natürlich nicht an den 3. Ausnahmespieler vorbei, der die Auswahl der drei besten Spieler aller Zeiten erst komplettiert.

Die Biografie ist zwar schon ein paar Jahre alt und es sind inzwischen etliche Major- und Masters Titel hinzugekommen. Dennoch sind die Duelle in Ihrer Art und Weise, die Gegner und auch die Orte des Geschehens gleichgeblieben.

Weiterlesen

Thorsten Medwedeff: Grand Slam: Die besten Tennisspieler aller Zeiten

Posted Schreibe einen KommentarVeröffentlicht in 4 tenniswelt Bälle, Medwedeff, Thorsten, Ratgeber
@ egoth Verlag GmbH Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Titel: Grand Slam                         Autor: Thorsten Medwedeff   ISBN-10:3902480653             Verlag: egoth Verlag GmbH Format: gebundene Ausgabe    Seitenanzahl: 256     Abmessung: 14,6 cm x 22,1 cm Erscheinungsdatum: 15.10.2010

tenniswelt.biz Bewertung: 

Wer ist der beste Tennisspieler aller Zeiten?

Die Frage hat sich jeder mit Sicherheit schon einmal gestellt. Aber welche Maßstäbe setzt man hier an, um die Frage objektiv beantworten zu können?Ist es die Anzahl der gewonnenen Grand Slam Turniere? Spielt es eventuell auch eine Rolle, dass man die Erfolge auf möglichst allen Belägen gefeiert hat? Da wird der Kreis der Turniersieger schon elitärer, wenn zu mehreren Finalsiegen auf Hardcourt (Australien- und US-Open) auch noch Wimbledon (Rasen) und womöglich die French-Open (Sand) hinzukommen. 

Vielleicht ist auch nur derjenige der Allergrößte, der einen echten Grand Slam gewonnen hat (alle vier Grand-Slam-Turniere binnen eines Jahres gewinnen). Ein gewisser Donald Budge schaffte dieses Kunststück als erster 1938 und ist quasi der „Erfinder“ des Grand Slam. 

Man kann auch komplett anders an die Frage herangehen und einfach danach bewerten, welcher Spieler sich am konstantesten über den längsten Zeitraum bei den Grand Slams geschlagen hat. Dann kommt man sicherlich nicht an Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic vorbei. Der Tenniselite der Neuzeit schlechthin. Einige Jahre zurück sind es Rod Laver, Donald Budge, Roy Emerson und kein geringerer als Fred Perry.

Du siehst schon, dass die Frage gar nicht so spontan zu beantworten ist und wenn man diese zehn Tennisbegeisterten stellt, ohne Zweifel auch mindestens fünf unterschiedliche Meinungen darüber erhält. Interessant ist zudem die Betrachtung, ob die Erfolge von Früher oder der Neuzeit höher zu bewerten sind?

Im Buch werden die Größten aller Zeiten in kleinen Kapiteln beschrieben. Ein kurzer Ausschnitt aus dem Leben und der Werdegang bei den Grand Slams liegen hier im Fokus. Das liest sich im Allgemeinen durch die chronologische Reihenfolge der Epochen sehr flüssig.

Teilweise aber auch langatmig, hier hätte Medwedeff noch kompakter herangehen können.

Hier liegt aber auch teilweise das Problem. Die Gewichtung Privat/Karriere ist bei den Spielern oft unterschiedlich. So erfährt man viel von den Fred Perrys Frauengeschichten, weniger aber von seinen Grand Slams. Interessant sind dann wieder Randnotizen, dass eben jener Perry es war, der das Schweißband erfand, Grundstein für eine eigene Modelinie.

Kurz gesagt besteht das Buch aus mehreren kleinen Biografien, die bei den Erfolgen bei den Grand Slams ihre Finals finden. Die Bilanz, wer denn nun der beste Spieler aller Zeiten ist, muss sich am Ende jeder selbst ziehen. Ganz klar spielen hier auch persönliche Überzeugung und die Nähe zu den aktuell agierenden Cracks eine Rolle. Dir wird ein Roger Federer vermutlich immer näher sein als ein Rod Laver.

 

  • interessante Kurzbiografien
  • niemals langatmig

 

  • teilweise zu detailreich in den Storys

 

Frank Göhre: Finale am Rothenbaum

Posted Schreibe einen KommentarVeröffentlicht in 2 tenniswelt Bälle, Göhre, Frank, Roman, Thriller
@ Augsburg, Weltbild Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Titel: Finale am Rothenbaum
Autor: Frank Göhre
ISBN-10: 1212121212
Verlag: Augsburg, Weltbild
Format: Gebunden
Seitenanzahl: 159
Abmessung: 18,8 cm x 11,7 cm
Erscheinungsdatum: 21.02.1999

tenniswelt.biz Bewertung: 

Es ist einmal wieder ein Roman. Obwohl ich meinen Fokus eher auf Sachbücher lege und diese auch deutlich mehr Präsenz hier bekommen, Thriller und Krimis sollen trotzdem nicht zu kurz kommen. Auch diese spielen beim besten Sport der Welt eine Rolle.

Verfilmt wurde das Buch viel früher, nämlich 1991 als Tatort mit gleichnamigen Titel. Frank Göhre war hier bereits Drehbuchautor und die Kommissare Stoever und Brockmöller werden die meisten noch kennen. Manfred Krug und Charles Brauer spielen somit auch in dem Buch eine gewichtige Rolle.


Doch von Anfang an: Andy Behrens ist Tennisprofi und wird in der Story gekidnappt. Seine Entführer verlangen einen Tausch mit einem in Marseille inhaftierten Bankräuber namens Roland Reynal. Für Kommissar Stoever kein Unbekannter. Er kennt ihn noch zu gut, da er vor einigen Jahren in einem Mordfall in Hamburg verwickelt war.

Der Plan ist, dass das Entführungsopfer nicht gegen den echten Inhaftierten ausgetauscht werden soll, viel mehr schlägt Kommissar Poulet von den französischen Behörden vor, einen Doppelgänger des Bankräubers hierfür einzusetzen.

Ihr werdet euch fragen was alles hat das mit Tennis oder gar tenniswelt.biz zu tun? Der Showdown des Austauschs von Andy Behrens soll auf dem Center Court des Rothenbaums stattfinden. Das Finale ist dramatisch und der Austausch gerät völlig aus dem Ruder.

Es ist schwer, bei meiner Bewertung nicht mit einfließen zu lassen, dass ich diesen Roman als Hörbuch gekauft habe. Meine Empfehlung geht ganz klar zur gedruckten Fassung. Eventuell kommt so etwas mehr Fahrt in die Story, denn der Autor selbst liest das Buch einfach nur lasch und emotionslos herunter.

Die Gefahr, dass man Hörbücher emotional sowohl in die eine als auch in die andere Richtung vor die Wand fährt, ist groß.Dennoch bin ich der Meinung, dass man mit der Geschichte, oder besser dem Drehbuch, viel mehr hätte machen können. Oftmals wirken die nächsten Szenen und Abläufe vorhersehbar und teilweise auch wenig glaubwürdig.

Trotzdem aber war ich gespannt, ob ich eines besseren belehrt werde und Überraschungen vom Autor eingestreut werden. Das ist zumindest ein paar Mal gelungen, weshalb ich meine Bewertung auch nicht gänzlich negativ schreiben will.

Kann ich hier eine Kaufempfehlung aussprechen? Jein!

Im Grunde spielt Tennis eher eine untergeordnete Rolle und man hätte ohne Zweifel auch andere Sportarten oder eine komplett andere Branche wählen können.Spannung baut sich im Buch definitiv auf, ob diese reicht, um es interessiert zu verschlingen, muss jeder für sich selbst entscheiden

 

 

  • Spannung spitzt sich zu mit überraschendem Ende

 

  • Story kommt einen bekannt vor

  • als Hörbuch zu langatmig